Jurassic Park von Steven Spielberg löste 1993 eine einzigartige Dinosaurier-Welle über den ganzen Globus aus. Spielberg schuf mit diesem Projekt was nicht viele schaffen. Der Film war der Motor , ein einziger Werbespott für die Spielzeughersteller. Inhaltlich und filmisch war das alles nicht gerade herausragend. Speziell aber war die ganze Filmtrickserei und vor allem der Einsatz von CGI.
Jurassic World knüpft nun an der Trilogie an und treibt die Geschichte zu einem neuen Höhepunkt. Michael Crichton, der die Geschichten erfand, zeichnete auch dieses Mal wieder die Charaktere. Das Drehbuch folgt dem klassischen Prinzip des Hollywood-Secret. Mit anderen Worten, die Handlungen sind absehbar und entsprechend ist der Film getragen von Klischees und Langeweile. Das erste Filmdrittel kann man auslassen, weil es ausser der Intro der Charaktere wirklich zu nichts nutze ist. Dafür aber hat es das letzte Drittel in sich. Da fliegen die Dinofleischfetzen nur so durch den 3D-Raum. Die typisch gezeichnete Themenpark-Architektur wird in ihre Einzelheiten zerlegt. Übrig bleibt als Held der ins Alter gekommene Dino aus den ersten drei Teilen. Nein, nein, das war sicher keine Anspielung auf Steven Spielberg.
Zum Cast mag ich nicht viel sagen. Die Schauspieler verschwinden hinter der Stereotypie ihrer Figuren. Ob es Chris Pratt zum neuen Action-Star reicht, wird sich zeigen. Mir ist er als Typ viel zu nah an Sam Worthington.
Eigentlich ist der Film eine Schlafpille, aber wie erwähnt, ist das letzte Drittel genial gut gemacht. Darum gebe ich 3.5 LetterboxD-Sterne.
Es geht um Bücher, und um Filme und darum auch um mich, der Buch und Film rezipiert, kommentiert und zur Diskussion stellt.
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Samstag, 13. Juni 2015
Samstag, 7. März 2015
Chappie
Wem District 9 gefallen hat, dem wird Chappie auch Freude machen. Obwohl Chappie auf Hollywood-Glanz poliert wurde. Das ist sehr schade, weil District 9 schon sehr punkig und näher an der südafrikanischen Realität war. Daraus leidete sich eine Ästehik ab, die man vorher so noch nicht zu sehen bekam.
Chappie erzählt uns die Geschichte von der Vision menschlicher Gefühle fähigen Robotern. Wir sehen, dass der Mensch an sich böse ist und die guten unter ihnen ständig unter die Räder der Bösen kommen. Den Guten muss geholfen werden und das geschieht dadurch, dass das menschliche Bewusstsein auf Roboter übertragen werden kann. Die Bösen arbeiten derweil am bösen Polizeiroboter der alle bösen Gangster dahinraffen soll. Klar, dass die Grenzen zwischen den guten Bösen und den bösen Bösen verwischen und die einen plötzlich auf der Seite des anderen sind. Es mutet dialektisch an, dass am Ende...doch das sei hier nicht verraten, wenn es im Film selber bald klar ist wohin aus das alles laufen soll.
Richtig lustig ist der Einfall, dass die in die Tage kommenden Schauspieler Sigourney Weaver und Hugh Jackmann die Bösen spielen die die Guten sein sollten und die Jungen Darsteller Dev Patel (Who want to be a millionair?) und Sharlto Copley auf der richtigen Seite stehen.
Trotzdem der talentierte Drehbuchautor und Regisseur Neill Blomkamp sich hollywoodisieren lässt (er machte zwischen District 9 und Chappie den Blockbuster Elysium mit Matt Demon), gebe ich dem Film 3.5 Sterne und ein Like.
Sonntag, 22. Februar 2015
Wild Card
Als Fan von Jason Statham würde ich mich nicht unbedingt verstehen. Ich mochte ihn in den Transporter-Reihe als Gentleman-Martial-Art-Kämpfer. Aber in diesem neuen Film Wild Card vergibt er und die Crew so ziemlich alles was man vergeben kann.
Zufälligerweise spielt der Film im selben Milieu wie The Gambler mit Mark Wahlberg. Erreicht aber nie dessen Spannung und Hintergründigkeit. Es geht um einen abgetakelten Bodycard, der etwelche Mühe bekundet mit Spielsucht umzugehen. leider schafft Statham diesen Part nicht. Es geht ihm die Tiefgründigkeit eines Suchtkranken komplett ab. Wir sehen einen Statham an der Grenze seiner Schauspielkunst.
Alles ist ausgesprochen plump. Der miese Schnitt bei den Prügeleien, die spannungslose Story, die Drittklasse-Mit- und Gegenspieler. Und es gibt nicht den Hauch einer Frauenfigur, die einen Helden erst zu einem Helden macht. Vielleicht mag ich seine Ex-Freundin Holly einfach nicht, weil die ihrem Übeltäter mit einer Gartenschere an die Kronjuwelen geht. So etwas tut man auch in einem Film einfach nicht. Eine Tracht Prügel von Statham müsste vollauf genügen.
Das Budget für diesen Film soll 30 Mio. $ betragen haben. Keine Ahnung, in welchen Teil das Geld gesteckt wurde. Man sieht davon den ganzen Film nichts. Mit soviel Geld würden europäische Autorenfilmer wesentlich mehr machen.
Ich gebe dem Film bei LetterboxD bloss 1.5 Sterne.
Zufälligerweise spielt der Film im selben Milieu wie The Gambler mit Mark Wahlberg. Erreicht aber nie dessen Spannung und Hintergründigkeit. Es geht um einen abgetakelten Bodycard, der etwelche Mühe bekundet mit Spielsucht umzugehen. leider schafft Statham diesen Part nicht. Es geht ihm die Tiefgründigkeit eines Suchtkranken komplett ab. Wir sehen einen Statham an der Grenze seiner Schauspielkunst.
Alles ist ausgesprochen plump. Der miese Schnitt bei den Prügeleien, die spannungslose Story, die Drittklasse-Mit- und Gegenspieler. Und es gibt nicht den Hauch einer Frauenfigur, die einen Helden erst zu einem Helden macht. Vielleicht mag ich seine Ex-Freundin Holly einfach nicht, weil die ihrem Übeltäter mit einer Gartenschere an die Kronjuwelen geht. So etwas tut man auch in einem Film einfach nicht. Eine Tracht Prügel von Statham müsste vollauf genügen.
Das Budget für diesen Film soll 30 Mio. $ betragen haben. Keine Ahnung, in welchen Teil das Geld gesteckt wurde. Man sieht davon den ganzen Film nichts. Mit soviel Geld würden europäische Autorenfilmer wesentlich mehr machen.
Ich gebe dem Film bei LetterboxD bloss 1.5 Sterne.
Freitag, 6. Februar 2015
Edge of Tommorrow
Charmanter mit einem Time Loop ging kein andere Film um als "Groundhog Day". Schon gar nicht Edge of Tommorrow. In diesem Sinne ist die Grundidee dieses Films auch nicht neu. Genauso wenig wie die Aliens, die doch sehr an jene von H.R. Giger, selig, erinnert.
Was man diesem attestieren kann, ist seine ökonomische Optimierung. Gefühlte 90% des Films herrscht dunkelste Dusterheit. Das erspart viel Detailarbeit am Computer und erlaubt eine schnelle Produktion. Gespart wurde sicher auch an den Dialogen und an der Geschichte an und für sich. Alles andere ist CGI.
Die Story ist mit links in einem Satz erzählt: Cruise gerät in eine Zeitschlaufe, muss als Bürohengst an die Front Aliens killen, was er zu Beginn schlicht nicht kann, aber dank endloser Repetitionen schliesslich zur Meisterhaftigkeit entwickelt. Dann trifft er auf eine Blondine, die wiederum einen durchgeknallten Wissenschaftler kennt, der weiss, dass die Killer-Aliens Alphas sind, die mit Omega per Telepathie verbunden sind und befehligt werden. Also muss Omega gefunden werden, was natürlich easy ist und gleich muss das Teil, dass sich im Pariser Louvre verbuddelt hat, gekillt werden. Das alles ist sowohl französischer Weichkäse als auch die Geschichte so löchrig daher kommt wie Emmentaler. Ich weiss nicht, wem dieses Fondue schmeckt. Trotzdem spielte das Teil siene geschätzen Produktionskosten von 178 Mio. bis 2. Semptember 2014 362 Mio. ein. Je blöder desto mehr Kohle trägt ein solcher Boxoffice-Knaller ein wie mir scheint. Hauptsache es ballert.
Mein Verdikt im LetterboxD-Rating: 2.5 Sterne.
Was man diesem attestieren kann, ist seine ökonomische Optimierung. Gefühlte 90% des Films herrscht dunkelste Dusterheit. Das erspart viel Detailarbeit am Computer und erlaubt eine schnelle Produktion. Gespart wurde sicher auch an den Dialogen und an der Geschichte an und für sich. Alles andere ist CGI.
Die Story ist mit links in einem Satz erzählt: Cruise gerät in eine Zeitschlaufe, muss als Bürohengst an die Front Aliens killen, was er zu Beginn schlicht nicht kann, aber dank endloser Repetitionen schliesslich zur Meisterhaftigkeit entwickelt. Dann trifft er auf eine Blondine, die wiederum einen durchgeknallten Wissenschaftler kennt, der weiss, dass die Killer-Aliens Alphas sind, die mit Omega per Telepathie verbunden sind und befehligt werden. Also muss Omega gefunden werden, was natürlich easy ist und gleich muss das Teil, dass sich im Pariser Louvre verbuddelt hat, gekillt werden. Das alles ist sowohl französischer Weichkäse als auch die Geschichte so löchrig daher kommt wie Emmentaler. Ich weiss nicht, wem dieses Fondue schmeckt. Trotzdem spielte das Teil siene geschätzen Produktionskosten von 178 Mio. bis 2. Semptember 2014 362 Mio. ein. Je blöder desto mehr Kohle trägt ein solcher Boxoffice-Knaller ein wie mir scheint. Hauptsache es ballert.
Mein Verdikt im LetterboxD-Rating: 2.5 Sterne.
Donnerstag, 5. Februar 2015
John Wick
Der wohl unnützeste Film, der 2014 gedreht und dieser Tage in die Schweizer Kinos kommt. Keanu Reeves erleben wir in diesem Film vermutlich auf dem Tiefpunkt seiner Schauspielerkarriere.
Wenn der Drehbuchautor im Film eine Antagonistin zum Protagonisten sagen lassen muss:"dass er zerbrechlich aussehe" als dieser mit der im ganzen Film immer gleichen versteinerten Miene vor ihr steht, dann weiss man, dass es in diesem Film nicht um die Geschichte geht, sondern um die Darstellung von reiner Gewalt. Widerwärtig, aufgesetzt und ohne jede Tiefgründigkeit.
Das Wort "Splashmovie"ist etwas aus der Mode gekommen - weil alles was heute unter Actionfilm läuft splash ist? - aber Reeves hetzt killend von Szene zu Szene und gibt sich als der einsame Rächer, schiesst zielgenau jedem der ihm in den Weg läuft, in den Kopf als handle es sich um Beisser aus The Dead Walking. An ihm selber aber federt jede Kugel wie Wattebäuschchen ab, sofern sie denn überhaupt an ihn heran kommt.
Dieser Film will vermutlich so etwas wie ein Martial-Art-Film à l'amércaine sein. Möglich, dass Reeves wirklich die eine oder andere Schlägerei selber ausgeführt hat. Wahrscheinlich ist es nicht, denn sein normaler Gang weist nicht auf die Elastizität hin, die beim Buben-Balgen von Nöten ist.
Ach ja, noch zum Inhalt. Der lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Reeves Frau stirbt an einer Krankheit, schenkt post mortem ihrem Mann einen Welpen, der von russischen (sic!) Gangstern gemeuchelt wird und Reeves als im Ruhestand stehender Hitman reaktiviert und zum Rächer macht.
"Zynisch" ist wohl die beste Umschreibung dieses Machwerkes, das noch versucht witzig zu sein, indem es eine lustige Truppe als Cleaner auftreten lässt. Soll vermutlich eine Pulp Fiction Anlehnung sein. Völlig unlustig allerdings.
Mein LetterboxD-Rating: Zwei Sterne für die Kameraführung, Schnitt und Musik.
Wenn der Drehbuchautor im Film eine Antagonistin zum Protagonisten sagen lassen muss:"dass er zerbrechlich aussehe" als dieser mit der im ganzen Film immer gleichen versteinerten Miene vor ihr steht, dann weiss man, dass es in diesem Film nicht um die Geschichte geht, sondern um die Darstellung von reiner Gewalt. Widerwärtig, aufgesetzt und ohne jede Tiefgründigkeit.
Das Wort "Splashmovie"ist etwas aus der Mode gekommen - weil alles was heute unter Actionfilm läuft splash ist? - aber Reeves hetzt killend von Szene zu Szene und gibt sich als der einsame Rächer, schiesst zielgenau jedem der ihm in den Weg läuft, in den Kopf als handle es sich um Beisser aus The Dead Walking. An ihm selber aber federt jede Kugel wie Wattebäuschchen ab, sofern sie denn überhaupt an ihn heran kommt.
Dieser Film will vermutlich so etwas wie ein Martial-Art-Film à l'amércaine sein. Möglich, dass Reeves wirklich die eine oder andere Schlägerei selber ausgeführt hat. Wahrscheinlich ist es nicht, denn sein normaler Gang weist nicht auf die Elastizität hin, die beim Buben-Balgen von Nöten ist.
Ach ja, noch zum Inhalt. Der lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Reeves Frau stirbt an einer Krankheit, schenkt post mortem ihrem Mann einen Welpen, der von russischen (sic!) Gangstern gemeuchelt wird und Reeves als im Ruhestand stehender Hitman reaktiviert und zum Rächer macht.
"Zynisch" ist wohl die beste Umschreibung dieses Machwerkes, das noch versucht witzig zu sein, indem es eine lustige Truppe als Cleaner auftreten lässt. Soll vermutlich eine Pulp Fiction Anlehnung sein. Völlig unlustig allerdings.
Mein LetterboxD-Rating: Zwei Sterne für die Kameraführung, Schnitt und Musik.
Montag, 29. Dezember 2014
Exodus
Warum macht man einen Film wie Exodus gerade heute? Und warum Ridley Scott?
Offenbar wollte auch Ang Lee den Film produzieren, doch Scott hatte mit Robin Hood und Gladiatoren die grösseren Erfahrungen mit derart umfassenden VFX/CGI-Projekten.
Die Geschichte erzählt vom Leben des Moses und speziell sein Verhältnis zum Erben Ramses. Dieses war immer von der unterschiedlichen Herkunft der Adoptivbrüder geprägt und zwar bis zum Schluss. So zieht sich der Bruderkonflikt durch den ganzen Film und macht ihn dadurch extrem langweilig.
Mich hat Exodus schlicht und einfach nicht berührt. Irgendwo hatte ich ständig so Styropor-Gefühl. Wie bei einem Big Mac von McDonalds. Hastig heruntergeschlungen und sofort ein Hungerast produziert. Scott und seine Computeranimationskünstler schaffen zwar beeindruckende Bilder, aber diese mochten nicht über die Schwächen des Storytellings hinweg zu täuschen.
Weil der Film solide gemacht ist und ich allen Respekt für Ridley Scott habe, lautet mein LetterboxD-Rating 3-Sterne.
Offenbar wollte auch Ang Lee den Film produzieren, doch Scott hatte mit Robin Hood und Gladiatoren die grösseren Erfahrungen mit derart umfassenden VFX/CGI-Projekten.
Die Geschichte erzählt vom Leben des Moses und speziell sein Verhältnis zum Erben Ramses. Dieses war immer von der unterschiedlichen Herkunft der Adoptivbrüder geprägt und zwar bis zum Schluss. So zieht sich der Bruderkonflikt durch den ganzen Film und macht ihn dadurch extrem langweilig.
Mich hat Exodus schlicht und einfach nicht berührt. Irgendwo hatte ich ständig so Styropor-Gefühl. Wie bei einem Big Mac von McDonalds. Hastig heruntergeschlungen und sofort ein Hungerast produziert. Scott und seine Computeranimationskünstler schaffen zwar beeindruckende Bilder, aber diese mochten nicht über die Schwächen des Storytellings hinweg zu täuschen.
Weil der Film solide gemacht ist und ich allen Respekt für Ridley Scott habe, lautet mein LetterboxD-Rating 3-Sterne.
Samstag, 6. Dezember 2014
The Maze Runner
The Maze Runner, eine mehr oder weniger nette Variante zu all dieser Teenyfilme, die Teenies als Opfer einer absolutistischen Macht missbrauchen.
Eine weitere Variante zu Herr der Fliegen, wo es darum geht die menschliche Natur, die eine tierische ist, blosszulegen und alles was Recht ist zu opfern. Was wollen uns diese Menschenjagd-Filme eigentlich sagen? Was dem Zielpublikum, das vermutlich mit der Altersgruppe der Darsteller identisch ist? Ist es der Hinweis darauf, wie dünn eigentlich das Eis ist auf dem sich unsere Zivilisation abspielt und wie wenig es braucht, bis das was unter unseren Füssen fest zu sein scheint, bricht? Oder geht es darum bewusst zu machen, dass nur eine Chance hat, wer sich stark macht, stark bleibt und stark sich durchsetzt, sollte es einmal soweit sein? Wo aber bleiben dann die, die nicht stark sein wollen oder können? Folgen sie dann einfach jenen, die sich stark zeigen? Wer identifiziert sich dann noch mit den Schwachen, die auf den Schutz unser aller angewiesen sind?
Eine weitere Variante zu Herr der Fliegen, wo es darum geht die menschliche Natur, die eine tierische ist, blosszulegen und alles was Recht ist zu opfern. Was wollen uns diese Menschenjagd-Filme eigentlich sagen? Was dem Zielpublikum, das vermutlich mit der Altersgruppe der Darsteller identisch ist? Ist es der Hinweis darauf, wie dünn eigentlich das Eis ist auf dem sich unsere Zivilisation abspielt und wie wenig es braucht, bis das was unter unseren Füssen fest zu sein scheint, bricht? Oder geht es darum bewusst zu machen, dass nur eine Chance hat, wer sich stark macht, stark bleibt und stark sich durchsetzt, sollte es einmal soweit sein? Wo aber bleiben dann die, die nicht stark sein wollen oder können? Folgen sie dann einfach jenen, die sich stark zeigen? Wer identifiziert sich dann noch mit den Schwachen, die auf den Schutz unser aller angewiesen sind?
Zeitgeist Sozialdarwinismus.
Wie gefährlich und abscheulich ist denn das? Da lob ich mir die Superhelden aus der Comicwelt. Denn diese stellen sich immer in den Dienst der Schutzbedürftigen. Es geht nicht um ihr Überleben, sondern um das Leben aller. Diesen Shift müssen wir im Auge behalten und ihm seine Subtilität nehmen.
Wie gefährlich und abscheulich ist denn das? Da lob ich mir die Superhelden aus der Comicwelt. Denn diese stellen sich immer in den Dienst der Schutzbedürftigen. Es geht nicht um ihr Überleben, sondern um das Leben aller. Diesen Shift müssen wir im Auge behalten und ihm seine Subtilität nehmen.
Keine Belohnung, nur 1.5 Sterne für diesen ideologisch verbrämten Film.
Freitag, 5. Dezember 2014
The Equalizer
Mir tut Denzel Washington leid. Warum nur legt er sich auf das Rollenfach des unstatthaften Rächers fest?
Es geht um nicht mehr als das Unrechtes mit Unrechtem Recht gemacht wird. Ein dramaturgisches Konzept, das man billig haben kann. So ist das Leben nicht, wir können es so nicht wollen. Checken das alle? The Equalizer ist irre geleitetes Kino und Washington entsprechend ein irre geleiteter Schauspieler.
Es geht um nicht mehr als das Unrechtes mit Unrechtem Recht gemacht wird. Ein dramaturgisches Konzept, das man billig haben kann. So ist das Leben nicht, wir können es so nicht wollen. Checken das alle? The Equalizer ist irre geleitetes Kino und Washington entsprechend ein irre geleiteter Schauspieler.
Haben wir in diesem Film seinen Abgesang gesehen? Mehr habe ich zu diesem Film nicht zu sagen. Leider.
1 Stern, mehr nicht.
Freitag, 25. Juli 2014
Hercules - 3D IMAX
Nie würde ich für einen Film mit Dwayn Johnson ins Kino gehen. Nie heisst ja automatisch, dass es Ausnahmen gibt. Hercules spielte in den USA in den 3D-IMAX-Kinos. Wir waren in St.Petersburg, Florida, an unserem letzten Urlaubstag und sahen, dass der Film an diesem Freitag Premiere hatte. So entschieden wir, uns dieses neue Filmerlebnis zu geben, obwohl der Film erst um 23 Uhr anfing und immerhin 98 Minuten dauerte. Es stand uns anschliessend eine kurze Nacht von 4 Stunden bevor. Die Gefahr bestand, dass wir uns verschlafen und nicht rechtzeitig zum Flughafen in Tampa ankommen würden. No risk no fun.
Nun, das Risiko lohnte sich inhaltlich für diesen Film nicht und wie erwartet, war auch die schauspielerische Leistung zum vergessen. Aber auch die Geschichte war lähmend langweilig. Griechische Tragödien geben eben nur im Amphitheater wirklich etwa her...
Und was ich herausfand: Ich mag IMAX 3D nicht. Mir ist das alles zu nah und zu gross, es erdrückt mich und kommt mir unwirklich vor. Kino muss für mich eine Wirklichkeit haben. Es muss nicht vor meinen Augen herumflattern und mir etwas aufdrängen was nicht ist. Besonders, wenn Film und Darstellung derart mager ist.
Also, macht hochauflösende Bilder und zeigt Weite mit Tiefenschärfe. Inhaltlich wie visuell.
Ich gebe nur 2 Sterne bei LetterboxD. Für die technologische Innovation.
Nun, das Risiko lohnte sich inhaltlich für diesen Film nicht und wie erwartet, war auch die schauspielerische Leistung zum vergessen. Aber auch die Geschichte war lähmend langweilig. Griechische Tragödien geben eben nur im Amphitheater wirklich etwa her...
Und was ich herausfand: Ich mag IMAX 3D nicht. Mir ist das alles zu nah und zu gross, es erdrückt mich und kommt mir unwirklich vor. Kino muss für mich eine Wirklichkeit haben. Es muss nicht vor meinen Augen herumflattern und mir etwas aufdrängen was nicht ist. Besonders, wenn Film und Darstellung derart mager ist.
Also, macht hochauflösende Bilder und zeigt Weite mit Tiefenschärfe. Inhaltlich wie visuell.
Ich gebe nur 2 Sterne bei LetterboxD. Für die technologische Innovation.
Samstag, 12. Juli 2014
The Purge: Anarchy
Warum ums Himmels Willen schaut man sich solche Filme wie The Purge überhaupt an und dann gerade noch auf eine US-Reise? Als wäre das sich Verfahren in Miami nicht Nerven strapazierend genug.
Viel gibt es über diesen Film nicht zu sagen. Wer noch nichts von The Purge - die Säuberung und eben diesem Sequel gehört hat, kann es sich sparen. Ausser man ist auf etwas extra Adrenalin aus und will sich nicht mit einem realen Sprung ins Leere unnötigen Gefahren aussetzen. Dann nichts wie reinziehen.
Das Muster ist einfach. Es geht darum eine Nacht zu überleben, in der jedes Verbrechen erlaubt ist und ungeahndet bleibt. Man kann sich der Abschlachterei hingeben oder sich selber ausmalen, wen man in einer solchen Nacht aus dem Weg räumen würde. Insofern ertappt man sich in diesem Film dabei, nicht ganz frei von Rachegelüsten zu sein. Auch eine gute Therapie. Allerdings auch nur, wenn man nicht zur tat schreitet.
Der Film, bzw. die beiden Filme müssen also nicht unbedingt sein. Man lernt nicht viel dabei.
Mein LetterboxD-Rating: 2.5 Sterne.
Viel gibt es über diesen Film nicht zu sagen. Wer noch nichts von The Purge - die Säuberung und eben diesem Sequel gehört hat, kann es sich sparen. Ausser man ist auf etwas extra Adrenalin aus und will sich nicht mit einem realen Sprung ins Leere unnötigen Gefahren aussetzen. Dann nichts wie reinziehen.
Das Muster ist einfach. Es geht darum eine Nacht zu überleben, in der jedes Verbrechen erlaubt ist und ungeahndet bleibt. Man kann sich der Abschlachterei hingeben oder sich selber ausmalen, wen man in einer solchen Nacht aus dem Weg räumen würde. Insofern ertappt man sich in diesem Film dabei, nicht ganz frei von Rachegelüsten zu sein. Auch eine gute Therapie. Allerdings auch nur, wenn man nicht zur tat schreitet.
Der Film, bzw. die beiden Filme müssen also nicht unbedingt sein. Man lernt nicht viel dabei.
Mein LetterboxD-Rating: 2.5 Sterne.
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